Ein uns gegenüber häufig geäußerter Wunsch von IT-Verantwortlichen ist es, die Aufrechterhaltung der Aktualität eingesetzter Hardware- und Software-Lösungen im Griff zu haben. Modellgenerationen und Versionen, Patch-Stände, Garantie- und Leasing-Zeiträume … gar nicht so leicht, da den Überblick zu behalten. Oder doch?

IT-Betreuungskonzepte mit Sachverstand und Herz

 

Mobile Admin – der mobile Administrator

Seit vielen Jahren bieten wir das Mobile Admin-Betreuungskonzept an – wir unterstützen den Administrator unseres Kunden oder stellen ihm einen Administrator, wenn die entsprechende Ressource nicht vorhanden ist. Art und Umfang der Betreuung definiert sich über das Ergebnis einer Analyse durch unseren Consultant. Nach dem Bausteinprinzip legt dieser die erforderlichen Leistungen wie beispielsweise Wartung, Rücksicherungstests oder das Einspielen von Updates individuell fest.

Abgesehen von der Gewährleistung einer reibungslosen Funktion der IT-Infrastruktur ist deren kontinuierliche Optimierung wichtiges Ziel des Betreuungskonzeptes. Anklang findet es im Wesentlichen durch den Monitoring-Aspekt. Beliebige mit dem Kunden zuvor definierte Geräte und Dienste werden dauerhaft überwacht. Ein weiterer geschätzter Faktor ist die Tatsache, dass IT ein ‚Gesicht‘ bekommt; die Mobile Admin-Kollegen sind an fixen Wochentagen vor Ort im Einsatz.

IT-Sicherheit und Managed Services

Dieses Konzept haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt; die Zukunft heißt ‚Managed Services‘. Kunden können sich aus einzelnen oder mehreren Modulen ihr individuelles IT-Sicherheits-Betreuungs-Konzept konfigurieren und bestimmen damit, welche ihrer im Betrieb befindlichen IT-Geräte überwacht werden sollen. Das bedeutet zum Beispiel, das Patchen für Server, Clients oder Firewalls zu automatisieren. Der Vorteil: Die Systeme erhalten feste Reaktionszeiten und Zuständigkeiten sowie Aufgaben sind eindeutig definiert. Das Ergebnis ist eine transparente Vorgehensweise ohne Unklarheiten auf Kundenseite.

Aufbau und Anpassung der Betreuungskonzepte

Bereits bestehende Routineaufgaben werden in die Konzepte überführt. Die Betreuungskonzepte selbst werden zusammen mit dem Kunden in regelmäßigen Intervallen an mögliche Änderungen im Unternehmen angepasst. Dies ermöglicht eine strategische Herangehensweise an das Thema ‚Entwicklung der IT-Infrastruktur‘ und entlastet die tägliche Arbeit der Administratoren.

Berichtswesen

Der sogenannte Chef Report informiert die IT-Verantwortlichen: Was passiert wann? Was wurde gemacht und wie sind die Verfügbarkeiten? Alternativ sind Überwachungs-Reports buchbar. Diese werden den Verantwortlichen in digitaler Form regelmäßig zugeschickt.

Falls Vor-Ort-Service NICHT gewünscht ist …

Tatsächlich gibt es gute Gründe gegen eine IT-Betreuung vor Ort. Mit unserer Helpdesk-Abteilung ist qualitativer IT Support alternativ per Fernwartung und Telefon möglich. In diesem Fall sind die relevanten Informationen zu sämtlichen betreuten Systemen sicher bei uns hinterlegt.

„Fakt ist, dass heute viele To-dos in der IT nicht erbracht werden, weil den Administratoren bei der Fülle der Anforderungen schlicht und ergreifend die Zeit dafür fehlt. Viele Dinge können jedoch standardisiert werden. Schauen Sie sich unser Managed Services Angebot einmal an – gerne stehe ich Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.“

Sven Wulf Geschäftsführer Schneider + Wulf

Kontakt zu Sven Wulf nehmen Sie per Mail oder telefonisch unter der Nummer 0800 4883 338 kostenfrei auf.

Die Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO bringt viel Positives mit sich. Doch es gibt auch Klärungsbedarf. Eine Problematik, derer sich Betreiber oder Designer von Websites möglicherweise nicht bewusst sind: Die Übertragung von Nutzerdaten an Google und Co. in Momenten, in denen man dies am wenigsten vermutet.

Bedingt durch das Inkrafttreten der Verordnung im Mai dieses Jahres hat sich herausgestellt, dass diverse Vorgehensweisen im Web Design rechtlich zumindest fragwürdig sind. Dies, weil Besucherdaten zu den Anbietern von Online-Diensten übertragen werden, beispielsweise bei der Nutzung von Google Maps.

Aber auch bei der Nutzung von Google Fonts oder den Einsatz eines simplen WordPress Emoji werden sensible Daten zu den jeweiligen Anbietern übertragen. Diese Übertragung geschieht zunächst automatisch, wenn die entsprechenden Dienste auf der Seite genutzt werden. Vor allem beim Thema Google Fonts ist dies kritisch zu betrachten – viele Seiten nutzen diesen Dienst (die Schriftart Open Sans ist ein bekannter Vertreter), um sich im Design von den wenigen verfügbaren Standard-Schriften abzusetzen.

Eine technisch wirklich plausible Begründung für die Übertragung der IP-Adressen gibt es nicht – schließlich gäbe es die Möglichkeit, genutzte Fonts ebenso wie Emoji-Bilddateien lokal zu speichern. Fakt ist: Aufgrund der neuen Verordnung ist diese Übertragung genau genommen unzulässig.

Das fatale daran: Der Seitenbetreiber ist mitverantwortlich und muss sich entsprechend verhalten.

Natürlich gibt es Möglichkeiten, die Übertragung der Informationen zu unterbinden. Diese sind jedoch grundsätzlich mit Aufwand verbunden – oder für den Laien ohne weiteres nicht durchführbar (Änderungen am Seiten-Quellcode, im CSS etc.).

Bei Missachtung besteht die Gefahr einer Abmahnung. Denn: Nachdem zum Thema Abmahnwelle zunächst der Tenor ‚Abwarten und Tee trinken‘ vorherrschte, gibt es mittlerweile Meldungen über Dienstleister oder Anwaltskanzleien, die dies tatsächlich tun. Ob diese erfolgreich sein werden, steht auf einem anderen Blatt; ein rechtskräftiges Gerichtsurteil gibt es noch nicht.

Glücklicherweise gibt es Menschen, die Anwendern Werkzeuge zur Verfügung stellen, um solche Themen auch ohne Einarbeitung umzusetzen. Im Fall ‚Google Fonts und WordPress Emojis‘ sind wir auf die Erweiterung Autoptimize gestoßen. Sie schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen optimiert sie die generelle Leistung einer WordPress Website, zum bietet sie diverse Möglichkeiten zur rechtskonformen Verwendung von Google Fonts sowie WordPress Emojis.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf – auch wenn Sie bezüglich möglicher Auswirkungen der neuen Datenschutzgrundverordnung verunsichert sein sollten. Denn wie Sie sehen, gibt es immer einen Weg.

Fragen zum Thema beantworten wir Ihnen gerne unter 0800 4883 338.