IT-Sicherheitskonzepte

Benötigen kleine und mittlere Unternehmen ein IT-Sicherheitskonzept?

Gerade in kleinen und mittelgroßen Betrieben fehlt oftmals ein IT Sicherheitskonzept. Dieser Teilbereich der IT ist so speziell, dass es auf der Agenda vielfach einfach nicht auftaucht. Viele Entscheidungsträger sind sich auch nicht bewusst, dass die Informationssicherheit ein eigenes Konzept beziehungsweise eine generelle Strategie benötigt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, sieht dies hingegen ganz anders. In seinen Richtlinien beschreibt das Bundesamt ganz klar, dass ein IT-Sicherheitskonzept Pflichtteil des IT Grundschutzes in jedem Betrieb ist.

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Warum IT-Sicherheitskonzepte von Schneider + Wulf

  • Existenzsicherung

  • Renommee aufbauen (Lieferanten, Kunden, Partner)

  • Sorgenfreiheit durch Sicherheit

  • Vorbereitung zu Zertifizierungen (z.B. Automobilzulieferer)

  • Mitarbeitersensibilisierung

Gefahren für IT-Systeme gibt es im Unternehmensalltag permanent. Diese kommen sowohl von außen als auch von innen. Die meisten IT-Systeme sind mittlerweile konstant mit dem Internet verbunden oder sonst wie vernetzt. Dies erhöht die Gefahren deutlich. Trojaner, Malware, Viren und andere Schadsoftware dringen auf diesem Weg in das Unternehmensnetzwerk ein und verbreitet sich dort. Im Prinzip ist es unerheblich, ob diese Schadprogramme absichtlich oder unbeabsichtigt eingeschleust werden. Industriespionage ist ebenfalls ein wachsendes Thema, sodass bestimmte Firmen unter Umständen sogar gezielt attackiert werden. Durch diese Bedrohungen gehen Daten verloren, Systeme fallen aus oder Kriminelle kommen an Ihre wichtigen Daten.

Ein weiteres Problem ist ungeschultes Personal. Ein Großteil der Mitarbeiter muss im Alltag mit IT-Systemen arbeiten, zumindest zeitweilig. Wenn die Gefahren nicht bekannt sind, kann unbeabsichtigt die IT-Security in Gefahr geraten. Auch hier gibt es wieder zahlreiche Problemsituationen. Diese beginnen bei den Anhängen von Mails, die unkontrolliert geöffnet werden, was einer der Klassiker ist. Auch Datenträger wie USB-Sticks werden gerne mit Computern im Firmennetzwerk verbunden. Es ist bekannt, dass Kriminelle diese Technik inzwischen systematisch einsetzen und hoch spezialisierte Schadsoftware gezielt in bestimmte Firmen einschleusen. Auch der Umgang mit kritischen Daten muss geübt sein. Wer fahrlässig mit Kundendaten umgeht, riskiert die Zukunft der Firma. Gleiches gilt für unternehmensinterne Daten. Diese können eine strategische Bedeutung haben oder wichtig für das operative Geschäft sein.

Ein weiterer Punkt des IT-Sicherheitskonzepts ist der Datenschutz. Der Umgang mit eigenen und fremden Daten ist mittlerweile streng reguliert. Wer diese Vorschriften, wissentlich oder fahrlässig, ignoriert, riskiert hohe Strafen. Außerdem ist das Image von Unternehmen, die den Datenschutz der Kundeninformationen nicht ernst nehmen, in Gefahr. Wenn Probleme bei der Sicherheit der Datenverwaltung an die Öffentlichkeit gelangen, sind negative Schlagzeilen sicher. Selbst Großkonzerne sind vor solchen Problemen nicht sicher. Dies zeigt, wie kritisch das Thema IT-Security in der Gesamtheit ist.

Auswirkungen eines umfassenden IT-Sicherheitskonzepts auf den Unternehmensalltag

Das IT-Sicherheitskonzept legt prinzipielle Grundregeln für den Umgang mit digitalen Informationen und Systemen fest. Ziel ist es, Gefahren durch präventives Handeln aus dem Weg zu gehen. Es ist somit kein Notfallplan, der festlegt, welche Maßnahmen bei einem Problem nötig sind. Vielmehr soll das IT-Sicherheitskonzept solche Situationen verhindern.

Grundlage des Sicherheitskonzepts sind Gefahrensituationen, die konkret benannt werden. Auf diese Gefahren werden dann ebenso spezifische Antworten gegeben. Diese Lösungen werden dann in das Konzept aufgenommen und fließen in die Informationssicherheit des Betriebes ein. Als Beispiel kann genommen werden, dass Mitarbeiter kritische Daten oder Software am Arbeitsplatz verarbeiten und den Computer zeitweilig verlassen, ohne das System zu sichern. Dies ist eine der Situationen, die häufig im Rahmen der Überprüfung gefunden wird. Als Konsequenz wird in das Sicherheitskonzept aufgenommen, dass die Mitarbeiter sensibilisiert werden. Falls notwendig, wird über eine Schulung darauf hingewiesen, wie das System gesichert wird, wenn der Arbeitsplatz kurzfristig unbeaufsichtigt ist.

Nach diesem Schema werden alle erkannten Sicherheitsgefahren abgearbeitet. Ziel ist es, potenzielle Gefahren klar zu identifizieren und klare Lösungen zu finden, die diese Gefahren präventiv entschärfen. Hierbei geht es nicht immer nur um aktive Gefahren. Es besteht immer auch ein passives Gefahrenpotenzial. Naturkatastrophen, Ausfälle der Infrastruktur und ähnliche Probleme fallen in diese Kategorie. Auch diese wollen im Sicherheitskonzept berücksichtigt sein. Selbst Gefahren, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen, können deeskaliert werden. Als Maßnahmen bieten sich beispielsweise Backups, Redundanzen oder die Verlagerung von Daten in die Cloud an.

Die Sicherheitsberatung ist eine sehr vielschichtige Aufgabe. Es werden auch grundsätzliche, organisatorische Prozesse untersucht. Dies kann beispielsweise den Umgang mit Datenträgern betreffen. Auch die Zugriffsrechte von Mitarbeitern sind ein wichtiges Thema. Hierarchien gibt es in jeder Firma, jedoch sind diese nicht immer im IT-Bereich umgesetzt. Wichtig ist dennoch, dass bestimmte Daten nicht für alle Mitarbeiter einsehbar sind. Dies erhöht einerseits den Datenschutz von kritischen Informationen. Andererseits wird auf diesem Weg automatisch die interne Struktur der Firma in der IT widergespiegelt. Einzelne Abteilungen haben ihre eigenen Zugriffsrechte, Gruppenlösungen und Datenstrukturen. Dies sorgt gleichzeitig für einen klaren, strukturierten Arbeitsalltag. Auf diesem Weg verbessert ein Sicherheitskonzept auch den täglich Arbeitsablauf und optimiert Prozesse.

Über die IT-Sicherheitsberatung zum modernen Sicherheitskonzept

Ein IT-Sicherheitskonzept basiert auf einer detaillierten Analyse des aktuellen Zustands. Die Strategie muss somit jeweils individuell auf das betreffende Unternehmen angepasst werden. Es gibt jedoch Fragenkataloge und Checklisten, die abgearbeitet werden. Die Punkte, die auf das Unternehmen zutreffen, werden dann in das Konzept aufgenommen und abgearbeitet. Deshalb ist ein Consulting von einem erfahrenen IT-Dienstleister sinnvoll. Diese Berater kennen sich mit dem Thema Sicherheitskonzept und IT-Security allumfassend aus. Sicherlich ist es möglich, ein Konzept selbst zu erarbeiten. Jedoch ist die Chance groß, dass entweder bestimmte Sicherheitsrisiken übersehen werden oder die geplanten Maßnahmen unpassend sind.

Sollte in Ihrem Unternehmen noch kein Sicherheitskonzept vorhanden sein, dann ist es an der Zeit, diesen Punkt anzugehen. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem IT-Systemhaus auf. Hier erhalten Sie konkrete Hilfe, in welchem Zeitplan eine IT-Sicherheitsberatung stattfinden kann. Die erfahrenen Berater stellen dann vor Ort den Schutzbedarf fest. Die IT-Sicherheitsberatung richtet sich streng nach den Vorgaben des BSI sowie den aktuellen Grundlagen der IT-Security. Außerdem hilft Ihr IT-Berater Ihnen bei der Umsetzung der Änderungen. Auch Ihr Personal wird, sofern notwendig, fortgebildet. Auf diesem Weg erhalten Sie in kurzer Zeit ein umfassendes Sicherheitskonzept.

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